Transferdienste - Große Dateien mit Schüler:innen teilen

Während man im Klassenzimmer Filme, Videos und Hörverstehenstexte einfach abspielen und seinen Schüler:innen auch einfach etwas vorlesen kann, so muss die entsprechende Datei im digitalen Unterricht erst ihren Weg zu den Schüler:innen finden.

Kleinere Dateien (üblicherweise bis ca. 15-20 MB) können dabei einfach per Email oder Chatplattform versendet werden. Speziell Videos, teilweise aber auch Audios, sind aber schnell größer.

Für diesen Fall gibt es drei Möglichkeiten:

  1. Hochladen in Clouds, aus der die Schüler:innen die Dateien herunterladen. Hierzu folgt demnächst eine Übersicht mit verschiedenen Angeboten.
  2. ZIP-komprimierte Dateien per Email versenden. Diese Option findet sich bei Windows-Rechnern, wenn man die entsprechende Datei mit einem Rechtsklick aufruft und ⇒ Senden an ⇒ ZIP-komprimierter Ordner. Die entsprechende Datei liegt dann im gleichen Verzeichnis in einem Ordner mit einem kleinen Reißverschluss-Symbol. Dieser kann nur versendet werden und muss vom Empfänger wieder geöffnet werden. [Eine ausführlichere Erklärung und ein Tutorial für iOS folgen demnächst ;)]
  3. Versand der Datei mit Datentransferdiensten wie WeTransfer oder Firefox Send. Hier bekommen die Empfänger einfach eine automatische Email mit einem Link, unter dem sie die Datei abrufen können. Dieses Programm möchten wir im Folgenden ausführlicher vorstellen.

Link

Kosten

kostenlos (bis 2 GB pro versandter Datei)

kostenlos (bis 1 GB pro versandter Datei/ bis 2,5 GB mit kostenlosem Firefox-Account)

Features

versandte Dateien sind eine Woche lang abrufbar

Abrufdauer kann selbst festgelegt werden (bis 7 Tage)

Vorteile

ohne Account nutzbar

ohne Account nutzbar

es kann eine Passwort festgelegt werden, dass für den Abruf benötigt wird

Nachteile

Datenschutz

Datenschutz

Dateien werden unverschlüsselt versandt

Dateien werden eine Woche auf den Servern von WeTransfer gespeichert, der Anbieter macht keine Angaben dazu, wie sicher die Daten sind

Passwortschutz möglich

end-to-end-Verschlüsselung

Resümee

WeTransfer gehört zu den Klassikern unter den Transferdiensten. Aufgrund des laschen Datenschutzes sollten keine sensiblen Dateien versandt werden. Die einfache Bedienung und das Design der Website (die Werbeflächen werden zu 30% an Künstler und NGOs verkauft) überzeugen aber.

Die Dateien können zwar nicht so groß sein wie bei WeTransfer, aber 1GB sollte meistens ausreichen.

Bezüglich Datenschutz überzeugt Firefox deutlich mehr, des Weiteren unterstützt man mit der Nutzung die unabhängige Organisation Mozilla, die sich für sicheres Internet einsetzt und kein Unternehmen.

Im direkten Vergleich überzeugt Firefox uns mehr als WeTransfer.

Weitere Informationen

Anleitungen/Tutorials

Videoanleitung von Chip

Videoanleitung von Firefox